Samstag, 15. Juli 2017

Singapur bei NACHT! / Singapur / Asien#9



Viel zu spät kommt nun mein letzter Post zu Singapur! Da Singapur bei Nacht so einzigartig ist, habe ich gedacht, mache ich doch einen extra Post über die Stadt bei Nacht!

Ich war immer noch mit Marc unterwegs und wir sind gemeinsam in das glamouröse Nachtleben Singapurs eingetaucht. Hier sind die Reichen und Schönen unterwegs, die Touristen und Businessleute und mitten drin wir.


Das berühmte Marina Bay Hotel ist wohl eines der teuersten Hotels der Welt. Hat man hier ein Zimmer gebucht, hat man einen Zugang zu einem Pool auf der Dachterrasse des Hotels, der einen atemberaubenden Blick über die Skyline bietet. Gast dieses Hotels sind wir ja leider nicht, aber Marc hat mich in die Bar des Hotels eingeladen. Mir selbst hätte ich das nie gegönnt (hätte mein Geldbeutel auch kaum vertragen), aber für einen Eintritt für 20$ kann man all die Stockwerke mit dem Fahrstuhl hochdüsen und einen fast so tollen Blick wie die Hotelgäste in der Bar erhaschen. Wir hatten natürlich einen schlauen Plan und sind gegen 18 Uhr nach oben gefahren, denn so konnten wir Singapur bei Tag, bei Sonnenuntergang und bei Nacht sehen! Und der Blick war fantastisch! Die Cocktails waren komplett überteuert, aber da man den Eintrittspreis auch gegen ein Getränk oder Essen einlösen kann, haben wir beide einen Cocktail für 26$ getrunken. Lecker war er auf jeden Fall! Und der Blick hat sich total gelohnt! Ich bin auch wirklich froh, mitgekommen zu sein, da ich erst ein wenig gezögert habe, ob ich ein so großzügiges Geschenk wirklich annehmen kann… (Wir haben uns ja erst am Tag davor kennengelernt), aber war am Ende doch froh, diesen Blick genießen zu können! Die Kamera war leider nicht mit dabei, da man dort etwas schicker angezogen sein musste und die fette Kameratasche doch ein wenig aufgefallen wäre, aber die Handyfotos können denke ich dennoch einen Einblick geben, wie traumhaft schön es von dort oben aussah!



Eine weitere Station waren die Gardens by the Bay mit den Supertrees, die einem das Gefühl geben, sich in irgendeinem surrealen Science Fiction-Film zu befinden. Dort fand anlässlich eines Jubiläums eine Lichtshow statt, die eine Geschichte erzählen soll. Diese Geschichte konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen, aber wir hatten noch eine weitere Lichtshow zu besuchen! Am Hafen direkt unter dem Marina Bay Hotel findet jeden Abend mehrmals eine Wasser-Lichtshow statt und die war wirklich beeindruckend! Mit passender Musik untermalt sind verschiedene Muster im Wasser und in den Fontänen erschienen. Schwer zu beschreiben, man sollte selbst dabei gewesen sein!




An dem Wochenende, an dem ich in Singapur war, fand auch ein großes Elektro-Festival statt, mit ziemlich vielen bekannten Acts! Da ich aber wie ihr wisst ziemlich pleite bin, konnte ich nur von außen ein wenig zuhören!

Und damit war mein Singapur-Aufenthalt auch schon zu Ende. Natürlich gibt es wie immer das passende Video. Und mein nächster Post wird dann wohl wieder Zuhause sein… 

Dienstag, 4. Juli 2017

SIGHTSEEING in Singapur! Chinatown, Botanischer Garten und Durian essen / Singapur / Asien#8


Uff, mittlerweile hänge ich ganz schön hinterher mit den Blogposts! Der hier beschriebene Tag ist nun schon fast einen Monat her und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. 
Es war der zweite meiner 3 Tage in Singapur. Morgens bin ich also erstmal alleine nach Chinatown gefahren, das chinesische Viertel Singapurs. Und hier fühlt man sich, wie auch schon in Little India, tatsächlich so als wäre man mitten im jeweiligen Land. In Chinatown waren scheinbar nur Chinesen, aber ich muss sagen, ich kann Asiaten auch immer sehr schwer voneinander unterscheiden. Viele offensichtliche Touristen (bei denen man die westliche Herkunft erkennt), habe ich in all den Tagen kaum entdeckt. Ich denke, die meisten Touristen sind wirklich Asiaten, die es in das heimliche Zentrum Asiens zieht. Da hier Menschen aller Herkunft leben, ist es natürlich auch schwer zu sagen, wer Tourist ist und wer nicht. 
In Chinatown ist nur ein kleiner Teil wirklich interessant und das ist ein Markt, der sich rund um den 'Buddha Tooth Temple' erstreckt. Zum einen sind das Verkaufsstände an der Straße, wo man von Kimonos über Grinsekatzen und Gewürze alles finden kann. Oder man verirrt sich in die Markthalle. In der untersten Etage gibt es allerhand Zeug. Obst, Gemüse, aber auch lebende Frösche und Aale. Ich war nur erleichtert, dass nicht auch Hunde verkauft wurden. 
In der mittleren Etage gab es dann traditionelle Gewänder zu kaufen und ganz oben war nochmal ein Foodcourt, wo es die unterschiedlichsten Speisen gibt. Mit Blick auf den Tempel kann man dann sein Essen genießen. Der Buddha Tooth Temple hat seinen Namen, da angeblich ein Zahn Buddhas dort aufbewahrt wird. Es ist, wie sich vermuten lässt, ein buddhistischer Tempel. Da ich im Tierkreiszeichen des Tigers geboren bin, habe ich natürlich die dazugehörige Statue besucht, habe Mönchen bei ihren Gesängen zugehört und die goldenen Verzierungen betrachtet. Von innen habe ich leider keine Fotos, daher müsst ihr entweder googlen oder euch mit dem Foto von außen (ganz oben) zurecht geben. 



Mittags habe ich mich dann mit Marc getroffen, der auch aus Deutschland ist und auf einem Praktikum während seines Studiums für drei Wochen in Singapur ist. Kennengelernt habe ich ihn über Jodel, einer Studentenapp. Wir haben erst etwas gegessen (Sri-Lankischer Dhal und Kokossalat, den ich in Australien bereits selbst gekocht habe) und sind dann zum botanischen Garten gefahren. Das Besondere an dem Botanischen Garten Singapurs ist, dass er ein Orchideenhaus enthält, in dem allerlei Arten von Orchideen sind. Ich kenne mich leider nicht sonderlich gut aus mit Orchideen und für mich sehen sie alle aus wie Blumen, aber wer auf Orchideen steht, sollte mal vorbeischauen! Mit Marcs Studentenausweis konnte ich mich sogar kostenlos reinschmuggeln! Der botanische Garten ist ziemlich groß, ich glaube mindestens 2km lang. Wir haben dort um die 2h verbracht und uns taten die Füße ganz schön weh!
Wir waren dann auch nochmal in Chinatown, um die Horrorfrucht 'Durian' zu essen, die hier ganz bekannt ist! Angeblich soll sie nach Schwefel schmecken, aber sehr gesund sein. Ganz so schrecklich war sie nicht, aber lecker auch nicht. Im ersten Moment hat sie etwas von Salat, im Abgang schmeckt sie aber wie jemand, der seit 2 Monaten nicht mehr Zähne geputzt hat... Wie wir reagieren seht ihr im Video!


 Danach waren wir noch erst auf Marcs Hoteldach und dann auf dem Dach eines anderen Hochhauses, von dort aus wir noch einen tollen Blick auf die Stadt hatten!
Abends waren wir dann natürlich auch noch unterwegs, aber dazu wird noch ein extra Blogeintrag kommen! Bis dahin könnt ihr euch ja auch schon mal das Video ansehen!



Mittwoch, 21. Juni 2017

Das Flugzeug geht nach.... Singapur! / Singapur / Asien#7


Am frühen Morgen bin ich also in den Flieger in mein nächstes Land eingestiegen! Singapur! Das technologisierte, hochmoderne Herz Asiens. Das Land, in dem alle Länder zusammenkommen, eine Stadt voller Kulturen. 
Singapur ist ein Stadtstaat und gleichzeitig auch die teuerste Stadt der Welt. Nirgendwo sind die Lebenskosten so hoch wie hier! Und mitten drin, ein kleiner Mensch mit wenig Geld - ich.
Nachdem ich mich erfolgreich in die Bahn gekämpft habe, bin ich dann also in mein Hostel gefahren, welches im Stadtteil Little India liegt. Hier lebt, wie man vermuten kann, die indische Bevölkerung Singapurs. Die Inder in Singapur stellen die ärmste Bevölkerungsschicht dar, sie arbeiten am härtesten und Little India ist auch der einzige Stadtteil, in dem man wirklich Armut sehen konnte. Singapur ist ja hochmodern und versucht gegen alle Formen der Unzivilisiertheit und Kriminalität anzukämpfen. Das fängt damit an, dass jeder die Todesstrafe erfährt, der Drogen ins Land bringt. (Mein Backpack hat natürlich bei der Kontrolle erstmal gepiept um mir einen Schreck einzujagen). Wer in der Bahn isst oder auch nur ein Wasser trinkt, muss 500$ Strafe zahlen (Kurs ist wie der australische Dollar, das heißt 1€ sind ungefähr 1,5$). Über die Sinnhaftigkeit lässt sich streiten, aber Singapur ist wirklich 'clean'. 
Mein Hostel war nicht so super. Ich habe mich schließlich als einzige Frau in einem Hostelzimmer mit 9 alten Männern wiedergefunden, die dort wohl wohnen, da eine Wohnung zu mieten preislich wahrscheinlich teurer wäre. 
Ich habe nichts dagegen, mit Männern in einem Zimmer zu schlafen, aber dann bitte in meinem Alter und nicht 40+ und schnarchend. 
Nach dem ersten Ankommen habe ich mich dann aber nicht davon abhalten lassen, meine Umgebung zu erkunden! 




Singapur ist das ganze Jahr über tropisch - das heißt eine Temperatur von ungefähr 32°C rund um die Uhr und das ganze Jahr über. Ich habe die Regenzeit zum Glück knapp verpasst, schwül war es natürlich trotzdem! 
Little India hat mir, trotz fehlendem Luxus aber total gut gefallen! Kleine Läden sind dicht an dicht gedrängt, zwischen Obst- und Gemüsehändlern findet man Elektronikläden, die dir das neuste Samsung oder iPhone anpreisen. Ich habe mir dann nur einen Adapter gekauft, da Singapur mal wieder andere Steckdosen hat, aber man bekommt wirklich alles! Was auch auffallend ist, ist dass es hier vorwiegend Bekleidung für Männer gibt. Die Frauen können sich bei den Schneidern, die auch alle paar Meter auf der Straße sitzen, ein Kleid schneidern lassen, aber als Mann kann man viele Hemden, Hosen, Gürtel und Schuhe auf der Straße kaufen! 
Was mir aber total gut gefallen hat, ist die Farbvielfalt in Little India! Ganz bunte Häuser, bunte Gebetsfahnen, verschiedene Gewürze, die lecker duften, bunte Kleider und immer wieder kleine Kunstwerke, wie die Bäume mit den Regenschirmen oder ein paar Kühe aus Plastik! 






Später bin ich dann auch noch in das Arabische Viertel gelaufen. Dort gab es aber weniger zum anschauen. Bis auf eine Moschee und verschiedene Restaurants ist das Viertel für Touristen eher uninteressant. Hier hat man dann aber auch voll verschleierte Frauen rumlaufen sehen und es gab einen Secondhand-Markt, auf dem die Locals alles mögliche durcheinander verkaufen wollten! 
Das war es erstmal zu den 'einfacheren Gegenden' Singapurs, den Luxus werde ich euch dann im nächsten Post vorstellen!
Wie immer gibt es natürlich auch ein Video



Dienstag, 13. Juni 2017

Zurück auf Bali, SEMINYAK / Indonesien / Asien#6


Meine Reise hat mich wieder aus dem Paradies der Gili Inseln auf Bali geführt. Genauer gesagt Seminyak, einem Teil von Denpasar, der Hauptstadt der Insel. 
Mit dem Schnellboot ging es wieder zurück nach Bali und mit dem Shuttlebus dann nach Seminyak. Mit Aurora aus Albanien, die auch mit mir im Bus war habe ich mich dann auf die Suche nach dem Hostel gemacht und wurde auch bald fündig. Das Hostel war verhältnismäßig gut und um einiges sauberer als die Hostels auf den Inseln. 
Seminyak hat mich grob gesagt aber ziemlich enttäuscht. Ubud, die Stadt in der ich davor auf Bali war, hat um einiges mehr zu bieten, ist freundlicher und auch billiger. Seminyak war für Bali relativ teuer! Es gibt zwar einige nette Shops und Läden, die aber durchaus an deutsche Preise rankommen und nicht mit den geschäftigen Märkten Ubuds vergleichbar. Daher habe ich dort auch nur noch ein Geschenk gekauft und ansonsten gespart. Das Essen ist auch recht teuer und es gibt weniger Auswahl. In den Restaurants bekommt man eigentlich nichts unter 50.000Rph, was ungefähr 3€ sind, aber in Ubud habe ich Essen für die Hälfte bekommen.
Natürlich habe ich das Suchen aber nicht aufgegeben und schließlich einige Straßenstände gefunden, die lecker und billig sind! Ich liebe ja asiatisches Essen und auch in Indonesien finde ich immer etwas vegetarisches! 



Wie ihr sehen könnt, ist das Meer hier um einiges rauer als auf den Gili-Inseln. Zum baden ist es wirklich gefährlich, aber immer wieder zieht es die Surfer in die Wellen, die ihr Glück versuchen. Einige hatten da wirklich beeindruckende Tricks auf Lager! Mir hat das Meer nicht so gefallen, da das Wasser dreckig ist, die Strömung sehr stark ist und der Sand zum sonnen auch nicht optimal ist. Ich bin aber vermutlich auch ziemlich verwöhnt durch die Gili-Inseln.
Meine letzten Tage auf Bali habe ich dann meist am Strand verbracht oder bin ein wenig durch die Straßen gezogen.
Auf dem nächsten Foto könnt ihr übrigens mal sehen, wie das Stromnetz hier so aussieht. 



Ich habe an meinem letzten Abend dann noch eine Kokosnuss am Strand genossen. Am nächsten Morgen ging es dann schon früh los, denn ich habe das Hostel um 4:30 verlassen um meinen Flieger nach Singapur zu erwischen! 
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Mittwoch, 7. Juni 2017

Auf der Partyinsel Gili Trawangan! / Indonesien / Asien#5


Meine nächste Insel ist die größte der Gili-Inseln - Gili Trawangan oder auch Gili T. Hier kommen die meisten Touristen her um zu feiern oder das Strandleben zu genießen. Da ich ja ab und zu auch ganz gerne feiern gehe, musste ich die Insel natürlich auch mitnehmen.
Seit ich reise, bin ich allerdings weniger verrückt nach Partys, als ich es daheim war. Ich bin ich über früh schlafen gehen oder einen Film schauen mindestens genauso froh wie über eine Nacht unterwegs. Das Leben ist hier einfach spannender, man braucht weniger Abwechslung und unternimmt lieber am Tag tolle Sachen, anstatt verkatert zu sein und den Tag im Bett zu verbringen. Dennoch war ich an zwei meiner drei Tage dort feiern! Da Ramadan ist, war die Party um 12 zwar schon rum, ich hatte aber trotzdem eine gute Zeit!
Ich war in einem recht coolen Hostel, es gab Pancakes rund um die Uhr und die Leute waren cool drauf und man lernt leicht jemand kennen.



Die meiste Zeit, muss ich gestehen, dass ich am Strand gelegen bin. Ist aber auch verlockend hier mit dem weißen Sand, dem türkisblauen Meer und dem warmen Wasser. Einmal bin ich aber um die Insel herumgelaufen und habe die Villenviertel am anderen Ende der Insel beobachtet und bin vor einer Schlange am Wegrand geflüchtet. 
Und einmal war ich wieder schnorcheln! Ich muss sagen, dass Riff und die Fische fand ich auf Gili Air schöner, aber ich habe zwei Schildkröten gesehen, die eine Weile neben mir geschwommen sind und ein paar Algen gefuttert haben. Das war wirklich ein besonderes Erlebnis!
Ansonsten war ich mit den anderen aus dem Hostel unterwegs, etwas essen (für 20k gabs an der Ecke eine Tüte Reis mit vier verschiedenen Toppings). Das einzige negative waren die Ameisen, mit denen ich mir das Bett geteilt habe und die mich regelmäßig gebissen haben, oder die dreckigen Badezimmer. Aber die Standards auf den kleineren Inseln sind etwas niedriger, da die Inseln weder von der Infrastruktur, noch von den Facilitäten auf den Tourismus ausgelegt sind. Daher findet man auch immer wieder Müll am Straßenrand, meist Plastik oder leere Flaschen. 







Gili T ist im Vergleich zu Gili Air aber wirklich touristischer. Die Straßen sind nicht sandig, sondern aus Stein, die Restaurants sind nobler und weniger gemütlich und überall sind Menschen. Vom Flair gefällt mir also Gili Air eindeutig besser, aber wer auf Partys steht sollte wohl eher nach Gili T!
Im Vergleich zu Bali ist aber auch Gili T noch wirklich ruhig, auch hier gibt es keine Autos oder Motorbikes, jeder hat ein Fahrrad und alles ist klein und überschaubar. Die Gili Inseln haben mir an meinem Indonesien-Trip wirklich am besten gefallen. Sie haben zwar kulturell nicht viel zu bieten, sind aber authentischer, freundlicher und weniger kommerziell. Perfekt zum ausruhen und entspannen, bevor es dann wieder in den stressigen Alltag nach Bali geht! 



Gili T hat einen 'Nightmarket', auf dem man ab 6pm tolles indonesisches Essen für 30-60k bekommt! Verhältnismäßig teuer, wenn man bedenkt dass unser Essen an der Ecke nur 20k kostet, aber man hat mehr Auswahl und kann sich auch Fleisch oder Mais grillen lassen. Ich war nur einmal dort essen und das war wirklich lecker! Es gibt hier auch immer viel vegetarische Auswahl, da in Indonesien viel Gemüse und Tofu gegessen wird. 







Hier bekommt man auch überall 'Magic Mushrooms' oder Weed zu kaufen. Laut den Anwohnern ist das hier legal, aber da es keine Polizei auf den Gilis gibt, kann das wohl keiner bestätigen. Anscheinend sind die organischen Drogen aber ziemlich gestreckt und man merkt nicht wirklich was davon. Trotzdem versucht dir an jeder Ecke jemand eine Tüte Pilze zuzustecken.


Montag, 5. Juni 2017

3 Tage im Paradies auf der Insel GILI AIR / Indonesien / Asien#4


Mittlerweile bin ich zwar leider nicht mehr auf Gili Air, aber die Insel ist ein Paradies! Von Bali aus kommt man für ungefähr 16€ mit dem Fastboat aus auf die Gili Islands, eine Inselgruppe bestehend aus drei kleinen Inseln östlich von Bali. Das Fast Boat ist auch wirklich ganz schön fast, wenn man draußen sitzt muss man aufpassen, nicht weg geweht zu werden. Nach ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden habe ich dann mein Ziel erreicht - Gili Air.
Die Gili Islands bestehen aus Gili Trawangan - der größten Insel und Party-Destination für alle Australier, Neuseeländer und natürlich auch internationale Backpacker, Gili Meno - dem Paradies für alle in den Flitterwochen, eine winzige Insel die nur aus Restaurants und Bungalows besteht - und meiner kleinen Insel Gili Air, die eine Mischung aus beidem ist. 
Bereits beim Ankommen fühlt man sich erholt von all dem Getümmel und Stress auf Bali - hier fahren nämlich keine motorisierten Fahrzeuge. Man muss laufen oder Fahrrad fahren. Außerdem gibt es Pferdekutschen, die meiner Meinung nach aber ganz schön Tierquälerei sind, da die Tiere den ganzen Tag ohne Wasser sind und schwere Kutschen, die ziemlich abenteuerlich befestigt sind, ziehen müssen. 
Da ich kein Fahrrad mieten wollte, war ich dann immer zu Fuß unterwegs. 



Mit meinem Hostel - dem billigsten, das verfügbar ist, hatte ich Glück! Wir hatten Bungalows mit vier Betten zur Verfügung - drei im Erdgeschoss und das vierte Bett ist nur durch eine Leiter im Dach erreichbar. Das war mein Bett, daher hatte ich wie einen Raum für mich alleine. Die Owner waren auch echt cool drauf. Da ja Ramadan ist und die Gili-Inseln im Vergleich zu Bali muslimisch sind, haben die Jungs abends immer groß gekocht und wir durften alle mitessen! Für mich gab es auch immer was vegetarisches! 
Das Gili Air muslimisch ist, merkt man recht schnell, da in regelmäßigen Abständen einer in der Moschee steht und rumschreit. Egal ob tagsüber oder nachts, man kann seinen Gesang überall hören. 
Am ersten Tag habe ich dann außer essen und den Sonnenuntergang betrachten nicht viel gemacht, da ich erst gegen vier angekommen bin. Abends war ich dann noch mit Martha aus meinem Zimmer und einem Deutschen, den wir auf dem Weg kennengelernt haben, in einer netten Bar am Strand und haben uns einen Cocktail gegönnt!
Am zweiten Tag war ich dann mit ein paar Mädels aus dem Hostel schnorcheln und das war richtig schön! Gili Air hat ein total schönes Riff mit vielen verschiedenen Fischen! Nemo-Fisch, Regenbogenfisch und noch ganz viele andere tolle Fische schwimmen zwischen Korallen und Seegras umher! 
Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht- viel anderes kann man hier nämlich nicht machen! 



Am nächsten Tag war ich dann sportlich und bin einmal um die Insel gelaufen, was ungefähr eine bis eineinhalb Stunden gedauert hat. Überall am Strand kann man gemütliche Bars und schöne Restaurants finden! Die Insel hat ein ganz besonderes Flair, alles ist ruhig und nicht hektisch, man kann so viele schöne Plätze finden um einen Mojito oder ein Bier zu genießen, oder Gado Gado zu essen - Gemüse und Reis mit Peanutsoße! 
Wie ihr merkt hat mir mein Aufenthalt hier wirklich gefallen! 
Der Strand und das Meer ist natürlich auch ein Traum - ganz warm und der Sand ist total weiß, da er aus abgestorbenen Korallenteilen besteht. 
In Indonesien kann man übrigens auch toll Yoga machen, überall gibt es Yoga-Studios, in denen man am Strand oder in einer großen Freilichtarea einen Kurs buchen kann! Da ich allerdings sparen muss und in Deutschland auch schon Yoga gemacht habe, habe ich das ausgelassen. Ist aber laut den anderen, die ich getroffen habe, eine Erfahrung wert, aufgrund der tollen Location! 






Viel zu schnell sind dann meine Tage auf Gili Air vorbeigezogen. Ich hatte eine super Zeit, bin um einiges brauner geworden und habe mal wieder tolle Leute kennengelernt! Das ist hier in Indonesien viel leichter als in Australien, da die meisten hier alleine reisen und nur für kurze Zeit an einem Ort sind, also ähnlich wie ich!